Sieben schöne Grounds im Odenwald, die du mal gesehen haben solltest

Tribüne mit Zickzack-Dach in Groß-Umstadt

Zwischen Main und Neckar erstreckt sich eine Region, die vor allem unter Natur- und Wanderfreunden als beliebtes Reiseziel gilt. Aber auch Groundhopper können im Odenwald ihre Freude haben. Wetten?! Kommt mit auf eine Reise von Frankfurt bis Erbach.

Schaafheim – Sportplatz Feldstraße

Auf dem Sportplatz Feldstraße in der 9.000-Einwohner-Gemeinde Schaafheim ist der Kreisliga A-Verein FC Viktoria Schaafheim zu Hause. Der Platz besticht vor allem durch seine überdachte Sitzplatz-Tribüne mit drei Reihen von Sitzbänken. Die ganze Geschichte zum Ground gibt es hier.

Dieburg – Stadion am Wolfgangshäuschen


Das Stadion am Wolfgangshäuschen ist die Heimspielstätte des derzeitigen Gruppenligisten (siebte Liga) SC Hassa Dieburg. Das Stadion hat vor allem eine überdachte Sitzplatztribüne und eine Anzeigetafel auf der Gegengerade zu bieten. Die Zuschauerkapazität liegt bei offiziell 3.500. Die ganze Geschichte zum Stadion gibt es hier.

Groß-Umstadt – Ludwig-Wedel-Stadion

Das Ludwig-Wedel-Stadion in Groß-Umstadt wird gleich von mehreren Vereinen genutzt. Unter anderem von der SpVgg Groß-Umstadt und dem Portugiesischen SV Groß-Umstadt (beide derzeit Kreisliga A). Rund 5.000 Zuschauer passen in das Stadion mit der Zickzackdach-Tribüne.

Ueberau – Sportplatz Alter Weg

Der Sportplatz Alter Weg gehört dem SG Ueberau. Der Verein aus dem Reinheimer Stadtteil spielte in den 80ern für ein paar Jahre in der Bezirksoberliga. Der ehemalige Bundesliga-Trainer und DFB-Pokalsieger von 1980 Lothar Buchmann war mal für kurze Zeit Übungsleiter der SG Ueberau. Das war 1989. Heute wird am “Alten Weg” Kreisoberliga-Fußball geboten. Die Kapazität der Sportstätte wird mit 1.500 angegeben.

Ueberau – Sportplatz “Auf dem Sand”

Wofür braucht eine 2.000-Einwohner-Gemeinde zwei Fußballvereine? Diese Frage lässt sich nur dadurch erklären, dass die Fußballer der SG Ueberau sich 1963 aus dem Verein herauslösten und mit dem FC Ueberau ihren eigenen Verein gründeten. Offiziell wegen “Unzufriedenheit mit den Strukturen und der Vereinsführung” (Quelle: Chronik der SG Ueberau). Außerhalb des Ortes fanden die FC-Kicker dann ihre Heimat “Auf dem Sand”. Bekannte Namen sind dort schon angetreten. So war zu einem Testspiel 1968 der SV Darmstadt 98 zu Gast, 1976 durften die Ueberauer den damals amtierenden deutschen Amateurmeister VfR Bürstadt zu einem Regionalpokalspiel begrüßen.

Michelstadt – Heinrich-Ritzel-Stadion

Auf der Tribüne in Michelstadt hat schon echte Fußball-Prominenz Platz genommen. Sepp Herberger wohnte 1955 als frischgebackener Weltmeister-Trainer dem Spiel einer Odenwald-Auswahl gegen den 1. FC Kaiserslautern bei. Anlass war die 1.200-Jahr-Feier der Stadt Michelstadt, einer wahrhaft schönen Stadt im Odenwald. Der VfL Michelstadt spiel heute in der Gruppenliga. Rund 3.000 Zuschauer sollen im Ritzel-Stadion Platz finden.

Sportpark Erbach

Die Odenwälder Kreisstadt Erbach hat eine echte Stadionperle zu bieten. Der Sportpark mit seiner weißen Holztribüne ist ein echter Hingucker. Auch der Fußball in Erbach war mal ein echter Hingucker. Der FC Erbach war in den 80er-Jahren stolzer Hessenligist, brachte es im Jahr 1985 sogar in den DFB-Pokal, musste dort aber gegen den damaligen 2.Bundesligisten Blau-Weiß 90 Berlin in der 2. Hauptrunde die Segel streichen. Mit überregionalem Fußball war es für den FC Erbach schon 1989 wieder vorbei. Nach dem Rückzug seines Mäzens ging es für den Verein stetig bergab. Ab 2001 fusionierte der FC Erbach mit dem FSV Erbach. Aber auch diese Liaison ging schon 2008 in die Brüche und der FCE löste sich auf. Immerhin konnte der Verein mit Jochen Müller einen späteren Bundesligaprofi (Waldhof Mannheim) und Internationalen (Dundee United) hervorbringen. Heute spielt der FSV Erbach im Sportpark – das Ganze in der Kreisliga A.

Na? War da eine schöne Groundperle für dich dabei? Oder fehlt noch ein Stadion, was man unbedingt gesehen haben sollte, wenn man in der Region Odenwald unterwegs ist? Dann kommentiere doch gerne. Die Aufzählung der Grounds erfolgte rein subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Tour d’Odenwald als Karte

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